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Westschule Heidenheim

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Die neuen Wahlpflichtfächer

Zusätzlich zu den altbekannten Kernfächern wie Deutsch, Mathe, Englisch und Religionslehre, sowie den weiter unten erläuterten Fächerverbünden kommen in der neuen Werkrealschule für die Klassen 8 (ab Schuljahr 2010/2011) und 9 (ab Schuljahr 2011/2012) die drei so genannten Wahlpflichtfächer hinzu.

Am Ende von Klasse 7 muss sich daher jeder Schüler für eines dieser Fächer entscheiden. In den folgenden zwei Jahren nimmt er nun am Unterricht in diesem Fach teil, dass im Zeugnis gleichwertig neben den Kernfächern aufgeführt wird und entsprechend auch mit über Versetzung und den Übergang in Klasse 10 entscheidet.

Diese Fächer sind auf die Inhalte der Berufsfachschulen , die ja in Klasse 10 an zwei Tagen der Woche besucht werden, abgestimmt und sollen so den späteren Einstieg in einen Beruf erleichtern. Wichtig ist jedoch, dass die Wahl des Wahlpflichtfaches noch nicht bindend ist für die Wahl der Berufsfachschulrichtung. Es ist zwar durchaus sinnvoll, im selben Bereich zu verbleiben, aber es ist ebenso möglich nach der 9.Klasse z.B. aus der kaufmännischen in die technische oder die hauswirtschaftliche Richtung zu wechseln.

Folgende Wahlpflichtfächer gibt es (an der Westschule sind wir in der glücklichen Lage, alle drei anbieten zu können):

WuI

Wirtschaft und Informatik: Dieses Wahlpflichtfach soll vor allem diejenigen  ansprechen, die sich für kaufmännisch Berufe interessieren. Dementsprechend umfasst dieses Fach die Themen Verkauf und Marketing, Konsum und Finanzen, sowie Unternehmen und Arbeit. Eine besondere Rolle kommt dabei dem Bereich Multimedia zu, in dem bereits viele berufsbezogene Anwendungen des Computers vermittelt werden.

GuS

Gesundheit und Soziales: Dieses Wahlpflichtfach soll das Interesse an der Arbeit und dem Umgang mit Menschen fördern. Es umfasst hierzu die Themen Vorsorge und Pflege, Ernährung und Bewegung, Zusammenleben, sowie Nachhaltigkeit und Verbraucherbildung.

o

NuT

Natur und Technik: Bei Interesse an den Naturwissenschaften und deren Umsetzung in der Technik ist schließlich dieses Wahlpflichtfach zu empfehlen. Es dient der beruflichen Orientierung in den Bereichen Handwerk, Industrie, sowie der Land- und Forstwirtschaft. Es umfasst dabei die Themen Kultur- und Lebensräume, Bauen und Wohnen, Chemie im Alltag, sowie Fahrzeuge und Antriebssysteme.

 

 

Die  Fächerverbünde

Weiterhin gebt es in den Klassen 5-9 (teilweise auch in Klasse 10) die bereits bekannten Fächerverbünde. In ihnen werden verschiedene Gebiete miteinander verknüpft und sollen so besser gelernt werden. Und dafür gibt es dann zum Schluss auch nur eine Note für den gesamten Fächerverbund.

Für sich alleine stehen damit nur noch die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Religion. Grund genug also, die neuen Fächerverbünde einmal vorzustellen und zu zeigen, was sich hinter den seltsamen Abkürzungen verbirgt:

WAG

 

Wirtschaft - Arbeit - Gesundheit: In diesem Fächerverbund sollen die Schüler ganz besonders auf das Berufsleben vorbereitet werden. Deshalb ist dieser Bereich für uns und unsere Schüler natürlich von besonderer Bedeutung. Die Schwerpunkte bilden die ehemaligen Fächer Technik und Hauswirtschaft. Dazu kommt ein bisschen Wirtschaftslehre.

WZG

 

Welt - Zeit - Gesellschaft: In diesem Fächerverbund sollen die Schüler buchstäblich die Welt kennen lernen. Hierzu erfahren sie viel Interessantes aus den Bereichen Geschichte, Erdkunde und Gemeinschaftskunde. Dabei sollen die Themen so miteinander verknüpft werden, dass Zusammenhänge von Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart, bzw. Nahem und Fremdem besser zu erkennen sind

MSG

 

Musik - Sport - Gestalten: Welche Fächer hier miteinander verbunden werden, ist leicht am Namen zu erkennen. In Klasse 7 kommt noch Medienerziehung dazu. Die Grundlagen werden in getrennten Stunden der einzelnen Fachbereiche gelegt. Dazu kommen jedoch verschiedene Projekte und Wahlangebote, die all diese Bereiche miteinander verknüpfen Auch hier gilt, dass es für diese sehr unterschiedlichen Bereiche am Ende nur eine Note gibt. Spezielle Begabungen können dann zusätzlich in der verbalen Beurteilung berücksichtigt werden.

ITG

 

Informationstechnische Grundbildung: Dass der Computer und die anderen elektronischen Medien im (Berufs-)Leben der Zukunft eine außerordentliche Rolle spielen werden, dürfte wohl unbestritten sein. Deshalb stehen die Voraussetzungen dafür auch als Ziele im neuen Bildungsplan von 2004. Ein eigenes Fach ist dafür aber nicht mehr vorgesehen. An der Westschule werden daher in den Klassen 5 bis 7 die Klassen in zwei Deutsch-, bzw. Mathestunden pro Woche getrennt. So kann jeweils die Hälfte der Klasse in das Tastaturschreiben, die Textverarbeitung, die Tabellenkalkulation oder auch den Umgang mit Ordnern und Dateien und vieles weitere eingeführt werden.